Jetzt geht's los....
Im Homeverzeichnis soll eine fontbase angelegt werden, in der sich dann
alle Fonts befinden.
Dazu müssen alle deine Fonts da rein.
Dafür gibt es zwei Wege:
Verschieben der Dateien. Davon rate ich dir ab. Später einmal
kann
man auf diesem Weg toll tricksen.
oder
Kopieren der Dateien. Das ist schlauer, da die Originale erhalten
bleiben.
Gleichzeitig mit dem Kopieren (oder verschieben) erfolgt das Umbenennen
der Fontdateien in anständige Namen,
das Versammeln von Familien in einem Ordner, das Aufteilen in Kategorien.
Und so.
Anschliessend enthält ~/fontbase eine toll sortierte
Schriftsammlung.
Achtung: Es darf niemals aus der fontbase heraus
kopiert oder verschoben werden. In die fontbase wird immer nur reingeschoben.
Soll nachträglich nochmal umsortiert werden, verwende einen Trick:
Benenne die fontbase um in z.B. "fontbase.OLD" und erstelle aus diesem
Ordner eine neue fontbase.
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Zusätzliche Optionen
Mit --fontbase=~/meinefonts kannst Du festlegen, dass die
Fonts ins Verzeichnis meinefonts in Deinem Homeverzeichnis
einsortiert werden.
Die Option fontbase in der ~/.fontlinge
bewirkt übrigens dasselbe, wird aber
vom Parameter --fontbase=... überschrieben.
Falls Du die Option --fontbase=... oder den entsprechenden
Eintrag der ~/.fontlinge verwendest, musst Du bei den
anderen Befehlen natürlich dieses Verzeichnis angeben und
nicht ~/fontbase.
Die Option --rename_otf bewirkt, dass OpenType-Schriften
die Dateinamenserweiterung ".otf" erhalten, damit man sie von
TrueType-Schriftarten (.ttf) auseinanderhalten kann. Technisch gesehen
dürfen OpenType-Fonts auch irgendwie.ttf heißen, aber .otf
ist einfach schöner ;-)
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