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"Reunion" der PostScript-Familien

Im nächsten Schritt werden auseinandergerissene PostScript-Schriften zusammengefügrt. Sind keine PS-Fonts vorhanden, oder sie sind sorgfältig getrennt, oder es ist einfach nicht erwünscht, kann dieser Schritt (und damit der nächste) entfallen.

Es ist unbedingt erforderlich, daß vorher sichergestellt wird, daß das Dateisystem und die Datenbank aktuell deckungsgleich sind!
Siehe dazu fontlinge_base --dbinsert

"Reunion" bedeutet:
Es gibt zwei Ordner, der eine enthält "font.pfm", der andere enthält "font.pfb". Beide Bruchstücke sind so für sich nicht lauffähig. Das sollte eigentlich nicht passieren, aber der begeisterte Fontoholiker sammelt sich seine Schriften hier und da zusammen und kommt so auch zu halben Schnitten. In diesem Schritt werden jetzt die fehlenden Dateien zu der jeweils anderen hinzukopiert. Im schlechtesten Fall werden jetzt aus zwei halben Schnitten zwei komplette kaputte. Das ist nicht schlechter als vorher. Im besten Falle wird daraus ein funktionierendes Duplikat. Das wäre eine Verbesserung. (Das Duplikat entfernen wir später)
   

Wer eine käufliche Fontsammlung sein Eigen nennt, sollte auf diesen Schritt verzichten, es wird kaum etwas besser werden.

Durch das wechselseitige Ergänzen der Fonts kann es vorkommen, daß nicht sofort beide Schnitte vervollständigt werden. Dann sind mehrere Durchläufe nötig. Das muß aber nicht sofort geschehen - mit der Zeit sortiert sich alles zurecht.
Hinweis: Werden mehrere Durchläufe durchgeführt, muß vor jedem Durchlauf die Integrität der Datenbank durch fontlinge_base --dbinsert wiederhergestellt werden.




Quicktip:

Gefahr! Anleitung lesen!
fontlinge_reunion